Einführung in das Handlungsfeld 4 "Wirtschaft und Wissenschaft"

Der Hightech-Standort Jena steht für die Kontinuität von Weiterentwicklung.
Wissenschaft, Forschung, unternehmerisches Handeln stecken in der DNA dieser Stadt, in der die Erfolgsgeschichten von ZEISS, SCHOTT und Jenoptik Ihren Anfang nahmen.

Als Wiege der europäischen Optik- und Photonikindustrie vereinen sich hier Tradition der Hightech-Branchen mit Ideen innovativer Unternehmen. Mit diesem Erfolgsrezept hat sich Jena als führendes Hochtechnologiezentrum in Thüringen, Deutschland und Europa etabliert.

Als international bekannte Wissenschaftsstadt ist sie die Heimat der Friedrich-Schiller-Universität und der praxisorientierten Ernst-Abbe-Hochschule. Eine Reihe renommierter Forschungseinrichtungen, darunter Institute der Max-Planck- und Fraunhofer-Gesellschaft, sowie der Leibniz-Gemeinschaft sowie ein Institut des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sind hier beheimatet. Ihre rund 4.500 Wissenschaftler:innen und mehr als 20.000 Studierende prägen das Stadtbild.

In den letzten Jahren hat sich die Digitalwirtschaft als Branche mit starker Wachstumsdynamik hervorgetan. Jena gilt nicht zufällig als eine Wiege des E-Commerce. Hieraus hat sich eine vielfältige Digitalbranche mit mehr als 150 Unternehmen entwickelt, die für eine hohe Digitalkompetenz am Standort stehen.

Jenas Innovationskraft und ihre Rolle als Stadt des WISSENs zeigen die rund 480 Patente (pro 100.000 Einwohner:innen) sowie die höchste Dichte an Forschungsinstituten im MINT-Bereich in Deutschland. Die hochkarätigen Bildungslandschaft, die Innovationskraft der High-Tech-Unternehmen, die Forschungsstärke der Wissenschaft sowie das vorhandene digitale Know-how machen Jena zur Stadt des Wissens.

Die komplexen Herausforderungen unserer Zeit, wie demographischer Wandel, Klimawandel oder digitale Souveränität, lassen sich nicht länger allein lösen. Digitalisierung braucht und ermöglicht völlig neue Formen der Zusammenarbeit: Die Schaffung von Kreativräumen und Kollaborationsplattformen gehen einher mit flexibleren Modellen der Arbeitsverteilung unter Gruppen („Crowdsourcing“), individueller Einteilung von Arbeit durch den Einzelnen („NewWork“), das dezentrale Vorantreiben von Innovationen durch viele Beteiligte an beliebigen Orten („Co-Creation“).

New Work, oder Crowdsourcing und Co-Creation als Formen des Open Innovation Ansatzes werden durch die Schaffung von Kreativräumen und Kollaborationsplattformen überhaupt erst ermöglicht.

Digitale Technologien und das vorhandene Know-how der Digitalwirtschaft können sinnvoll zur Erhöhung der Nachhaltigkeit eingesetzt werden. So werden heute bereits durch mobiles Arbeiten und Videokonferenzen verkehrsbedingte CO2-Emissionen deutlich gesenkt. „Smarte“ Komponenten der Haustechnik helfen Energie für Klimatisierung und Beleuchtung zu reduzieren (Smart Living) und Künstliche Intelligenz, Big Data und Blockchain-Technologie unterstützen bereits heute bei der intelligenten Steuerung von Verkehrs- und Logistikströmen. Vor diesem Hintergrund kann das vor Ort vorhandene digitale Know-how genutzt werden, um Lösungen im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Jena zu entwickeln.

Als Forschungs-, Wissenschaftsstandort und Hochtechnologiezentrum mit weltweit agierenden High-Tech-Unternehmen, einer agilen Digitalwirtschaft und einem innovativen Wissenschaftsumfeld besitzt Jena beste Voraussetzungen, um sich auch zukünftig im Standortwettbewerb behaupten zu können. Entscheidenden Einfluss dabei hat die Vernetzung der unterschiedlichen Akteur:innen, um mit dem vorhandenen Know-how gemeinsam die smarte Stadt der Zukunft zu schaffen und somit die Position als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort in Deutschland deutlich zu stärken und noch stärker zu profilieren.

Erfolg und Misserfolg des Wirtschaftsstandortes Jena wird zunehmend davon abhängen, wie die Beteiligten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Gesellschaft vorhandenes Wissen nutzen und im Sinne einer intelligenten Stadt neues Wissen generieren, um vor dem Hintergrund der Reorganisation der Zusammenarbeit, gemeinsam Lösungen für das Zusammenleben der Zukunft zu entwickeln. Der Aufbau von Netzwerken spielt dabei eine zunehmende Rolle, indem Vergleichs-, Lern-, Kopiereffekte und das Verlassen konventioneller Denkmuster gefördert werden und durch interdisziplinäre Zusammenarbeit völlig neue Lösungen entstehen können.

 

 

Entsprechend der Ziele im Handlungsfeld wurden 8 Maßnahmen identifiziert.

[HF4-M01] Teilprojekt Digital Innovation Hub

Die Herausforderungen der Zukunft sind so komplex, dass sie allein nicht lösbar sind. Es braucht Kollaboration und Kooperation, Innovations- und Experimentierräume, Out-of-the-Box-Denken und Open Innovation-Ansätze, um gemeinsam Lösungen für unsere Stadt bzw. Region der Zukunft zu erarbeiten. Innovation entsteht durch interdisziplinäre Zusammenarbeit, wenn Expert:innen mit unterschiedlichen Perspektiven, Fähigkeiten und Wissen zusammenkommen – und der Theorie der Quadruple Helix folgend die Gesellschaft bei diesem Innovationsprozess einbezieht. Hierzu initiiert die Stadt mit Hilfe des Modellprojektes Smart City den Aufbau eines offenen Innovations- und Kollaborationsraums für unsere Stadtgesellschaft:

Der Digital Innovation Hub vernetzt zukünftig Partner:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und die interessierte Öffentlichkeit. Diese Community experimentiert, lernt voneinander und entwickelt neue Ideen und Projekte für die smarte Stadt von morgen. Fach- und Innovationsexperten aus Wirtschaft und Wissenschaft unterstützen dabei.

So entsteht ein inspirierendes Umfeld, das es Studierenden, Forschenden, Unternehmen, Verwaltung und Gesellschaft ermöglicht, den Herausforderungen der digitalen Welt gemeinsam zu begegnen und an innovativen Lösungen für das Zusammenleben in einer Stadt/Region der Zukunft mit Hilfe agiler Arbeitsweisen und Open Innovation Ansätzen zu arbeiten.

Der Digital Innovation Hub ist der zentrale Knotenpunkt des Netzwerks aus Unternehmen, den wissenschaftlichen Einrichtungen für Forschung und Lehre, der Verwaltung sowie der Stadtgesellschaft. Der Hub bietet allen Beteiligten ein inspirierendes Kollaborationsumfeld, um den technologischen Herausforderungen der Zukunft gemeinsam zu begegnen. Hier arbeiten Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven und Expertisen gemeinsam an Herausforderungen und Lösungen unserer Gesellschaft.

Die enge Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung ermöglicht den Zugang zur städtischen Infrastruktur, dem in der Wissensallmende aus Handlungsfeld 1 gesammelten Wissen und den schnellen Austausch mit städtischen Partnern wie z.B. Stadtwerke, KSJ, KIJ, JenaWirtschaft, JenaKultur, Jenaer Nahverkehr, uvm.

Das Digital Innovation Hub ist dabei zugleich Kreativ-Arbeitsort für Mitarbeitende der Stadtverwaltung. Hier treffen sich Mitarbeitende aus verschiedenen Dezernaten und Fachbereichen mit externen Expert:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft und bearbeiten konkrete Fragestellungen und Chancen gemeinsam.

Der Digital Hub ist dabei...

  • Expertencenter für Digitalisierung, Unternehmertum, Innovationen, gesellschaftliche Herausforderungen und Nachhaltigkeit.
  • Learning Hub für praxisorientiertes Innovationsmanagement. Ziel ist es, die Ingenieure der Zukunft zu entwickeln, wie sie von Wirtschaft und Gesellschaft benötigt werden. Diese Ingenieure haben neben dem technischen Know-How eine unternehmerische Denkweise mit hohem Praxisbezug, können in interdisziplinären Teams zusammenarbeiten und systemisch denken, um den komplexen Herausforderungen unseres zukünftigen Zusammenlebens zu begegnen.
  • Digitalwerkstatt für Kinder, Jugendliche und Bürger:innen, die als Kreativ- und Erfahrungsraum informatische Kompetenzen vermittelt, für digitale Trends sensibilisiert und digitale Lösungen im Sinne einer offenen und selbstbestimmten Stadtgesellschaft zur Diskussion stellt.
  • Open Community für Beteiligungsformate, wo Studierende, Forschende, Industrie und gesellschaftliche Organisationen interdisziplinär Wissen austauschen und verantwortungsvolle Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen entwickeln.
  • Startup-Inkubator Gründer mit innovativen Ideen erhalten einen Anlaufpunkt, für den Austausch mit Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Bürgern und werden auf ihrem Weg zu einem erfolgreichen Geschäftsmodell unterstützt.

Der Digital Innovation Hub bietet als Kollaborationsplattform verschiedene funktionsräumliche Interaktionsflächen für Kreativität, Austausch, Vernetzung, Lernen, Testen, und Arbeiten. Eine offene Bürogemeinschaft ( Shared Office ) für Wirtschaft, Verwaltung und Hochschulen ist hier genauso vorgesehen, wie ein Showroom, um digitale Lösungen präsentieren und testen zu können, ein Innovation Lab, das agile Innovationsprozesse ermöglicht, Eventflächen für Inspiration, Diskussion und Beteiligung sowie Schulungsräume für Weiterbildungen und Workshops. Die Erweiterung des Hubs in den gesamtstädtischen Raum als Reallabor sowie als digitalen Innovationsraum in der digitalen Realität (Metaverse) runden das Gesamtkonzept ab.

Unter dem Dach des Digital Innovation Hubs werden diverse Maßnahmen gebündelt, um gemeinsam mit Wirtschaft und Wissenschaft Innovationsprojekte zu initiieren, lebenslanges Lernen im Themenfeld der Digitalisierung zu fördern und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.

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[HF4-M02] Smart Spaces - Nachhaltige und intelligente Lösungen für die Stadt der Zukunft

Die Schaffung von intelligent vernetzten und nachhaltigen Räumen (Smart & Sustainable Spaces) steht im Mittelpunkt des ‚Digital Innovation Hubs‘. Inhaltlich gehen wir der Frage nach, wie wir physische und digitale Räume der Gegenwart zu hybriden, intelligenten und nachhaltigen Räumen der Zukunft entwickeln.

Dank digitaler Technologien lassen physische Räume sich zunehmend intelligent gestalten. Damit können Räume an die Bedürfnisse der Menschen (Nutzer:innen) angepasst und hinsichtlich der angestrebten Klimaneutralität optimiert werden. Umgekehrt stellt sich die Frage, wie digitale Räume nachhaltiger gestaltet werden und stärker mit der physischen Welt verschmelzen können.
Gemeinsam betrachtet entstehen so hybride Räume der Zukunft, die als Teil des urbanen Ökosystems sowohl physisch als auch digital erlebbar sind.

Bei der Schaffung von Smart Spaces verlassen die unterschiedlichen Technologien und Ansätze ihre Silos und durchbrechen die Barrieren von digitaler und physischer Welt. Auf diese Weise lassen sich Geschäftsmodelle, tägliche Herausforderungen und das Zusammenleben von Menschen optimieren. Während traditionelle Smart Spaces-Ansätze bisher eher im Bereich der Gebäudetechnik und Gebäudeautomatisierung zum Einsatz kamen, werden wir im Digital Innovation Hub einen Schritt weiter gehen und gemeinsam mit den Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft UseCases entwickeln, die den unterschiedlichen Dimensionen des städtischen Zusammenlebens zu Gute kommen. Dabei sollen die entstehenden Lösungen nicht allein in Jena Entfaltung entwickeln, sondern bestenfalls auch für andere Städte und Regionen adaptierbar werden. Entsprechende Geschäftsmodelle sind hierfür gemeinsam mit der Wirtschaft und potentiellen Gründer:innen zu entwickeln. Ziel ist es, die Wertschöpfung zu erhöhen und Startups im Bereich der Digitalen Wirtschaft und im Bereich Green Tech zu fördern.

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[HF4-M03] Praxistransferprojekt Digitalisierung & Nachhaltigkeit

In Praxistransferprojekten in Zusammenarbeit mit den beiden Hochschulen erarbeiten Studierende unter Begleitung von Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung nachhaltige, digitale Lösungen für unsere Stadt. In interdisziplinären Projektteams beschäftigen sich die Studierenden über einen festen Zeitraum mit den Zukunftsthemen unserer Stadt und erarbeiten Lösungsansätze, die von einer Expertenkommission bewertet werden und ggf. im Anschluss über HF4-M1 in die Umsetzung gebracht werden. Damit erhoffen wir uns nicht nur innovative Lösungsansätze für unsere Stadt, sondern erhöhen auch die Identifikation der Studierenden mit dem Standort, verbessern den Praxistransfer und steigern durch die Möglichkeiten der Mitgestaltung unserer Stadt als Wohn- und Lebensraum die Identifikation von Studierenden mit dem Standort.

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[HF4-M04] Hackathons

Hackathons wie der ‚Jenathon‘ oder das ‚jenavsviruscamp‘ haben bereits in der Vergangenheit dazu beigetragen, die Zivilgesellschaft für Problemstellungen der Stadt zu sensibilisieren und gemeinsam aktiv an Lösungen innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens zu arbeiten. Dabei findet die Auseinandersetzung nicht allein auf einer theoretisch, intellektuellen, sondern einer sehr praktischen Ebene statt. Denn in einem vorgegebenen Zeitrahmen entstehen konkrete Prototypen als Antwort auf die Themen- und Fragestellungen des Hackathons. Unsere Stadt, mit einer hohen Akademikerquote und dem starken Engagement aus der Zivilgesellschaft, ist dafür prädestiniert, gemeinsam mit den Expert:innen aus Digitalwirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung, neue Ideen für die drängenden Herausforderungen unserer Stadt zu entwickeln.
Als wichtige Grundlage für Hackathons wird dabei die entstehende Wissensallmende aus HF 1 angesehen, die Daten unserer Stadt generiert, aufbereitet und zur Erarbeitung konkreter UseCases und Geschäftsmodelle zur Verfügung stellt. Die Themenfindung kann dabei direkt aus Zivilgesellschaft, Verwaltung oder Wirtschaft erfolgen. Über Beteiligungsformate wird die Zivilgesellschaft sowohl in die Themenfindung als auch in die Prämierung der Projekte einbezogen und hat damit ein Mitspracherecht, welche Lösungsvorschläge tatsächlich umgesetzt werden sollen. Für die Umsetzung der der Projekte sind entsprechende Ressourcen bereitzustellen.

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[HF4-M05] Digitale Kompetenzen für Fachkräfte

Der Digital Innovation Hub wird digitale Kompetenzen fördern und erarbeitet hier gemeinsam mit Wirtschaft, Hochschulen und Bildungseinrichtungen ein praxisorientiertes Weiterbildungskonzept, das informatische Kompetenzen, wie z. B. Datenanalayse & Künstliche Intelligenz, Softwareentwicklung oder IT-Architektur, und digitale Schlüsselkompetenzen, wie z. B. agiles Arbeiten, Digitales Lernen, oder Innovationskompetenz, beinhaltet. Auf diese Weise entsteht ein Ökosystem für Weiterbildungen, das es Unternehmen ermöglicht, digitale Kompetenzen als Teil von großflächigen Qualifizierungsmaßnahmen zu vermitteln. Ziel ist es im Sinne des lebenslangen Lernens, Beschäftigte für die Herausforderungen von morgen zu qualifizieren.

Die Vermittlung von informatischen Kompetenzen für Kinder, Jugendliche und Bürger:innen findet im Digital Innovation Hub über HF3-M4 statt und wird zusätzlich über HF4-M7 gefördert.

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[HF4-M06] Digital Innovation Hub – als digitaler Innovations- und Kooperationsraum unserer Stadt

Der Digital Innovation Hub soll nicht nur Ort analoger Begegnung werden, sondern auch im digitalen Raum Möglichkeiten bieten, Innovationstreiber der Stadt kennenzulernen, Projektpartner zu finden, gemeinsame Ideen zu entwickeln und öffentliche Kultur- und Fachveranstaltungen zukünftig hybrid, d. h. sowohl analog als auch gleichzeitig digital, abzubilden. Wir wollen der Digitalen Wirtschaft und Wissenschaft unserer Stadt damit eine virtuelle Bühne bieten, die als erster Kontaktpunkt für Personen aus aller Welt sinnbildlich für den Digital- und Technologiestandort Jena stehen wird. Diese Verknüpfung von analogen und digitalen Raumkonzepten entspricht der thematischen Schwerpunktsetzung des Digital Innovation Hubs, der damit den Weg in das ‚Metaverse‘ ebnen soll

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[HF4-M07] Showroom

Digitalisierung zum Anfassen soll der Showroom im Digital Innovation Hub bieten. Der Showroom steht Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft offen, eigene Projekte und Exponate in der wechselnden Ausstellung zu präsentieren. Hier sollen Bürger:innen für Digitalisierung sensibilisiert und Experten zum Austausch angeregt werden. Dem agilen Design-Thinking-Ansatz folgend, tragen ständige Feedbackschleifen der späteren Nutzer:innen zur erfolgreichen Produktentwicklung bei. Deshalb kann der Showroom gleichzeitig auch als Testumgebung für digitale Prototypen genutzt werden.

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[HF4-M08] Code Week Thüringen / Jena

Die Code Week Thüringen ist ein Kooperationsprojekt von Jena Digital und witelo e. V., das im Jahr 2020 ins Leben gerufen wurde, um digitale Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen zu fördern. Während der Aktionswochen finden in Kooperation mit Schulen, Jugendsozialeinrichtungen, Bibliotheken, Hochschulen, Unternehmen, Bildungsträgern und Initiativen zahlreiche Workshops und Mitmachveranstaltungen statt. Die Code Week ist eine weltweite Initiative mit Unterstützung der EU-Kommission, an der im vergangenen Jahr mehr als 4,5 Millionen Menschen aus insgesamt 80 Ländern teilnahmen. Der Digital Innovation Hub wird seiner Leuchtturmfunktion gerecht, indem es der Ausgangspunkt für die zukünftigen Code Weeks in Thüringen ist und die notwendigen Ressourcen zur Organisation hierfür bereitgestellt werden.

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