Digitalisierung und Schule: Jenaer Netzwerktreffen geht in die zweite Runde

Rund 45 Teilnehmende aus fast allen Jenaer Schulen – inklusive freier Schulen – sind am 8. Januar 2026 in der Aula des Adolf-Reichwein-Gymnasiums zum 2. Vernetzungstreffen „Digitalisierung und Schule“ zusammengekommen. 

Eingeladen hatten das Smart City Projekt Jena/ die Stadtverwaltung Jena in Kooperation mit dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM). Im Mittelpunkt standen Austausch, konkrete Praxisimpulse und das Ziel, die Schulen in Jena stärker zu vernetzen. 

Austauschformat Barcamp: Themen aus der Praxis – direkt in die Diskussion

Nach Begrüßung und Einführung ins Barcamp-Format gab es Inputs u. a. zur Initiative „Medienscouts“ von der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) sowie Aktuelles aus dem Bereich Medienbildung, Digitalität und E-Learning vom ThILLM. Anschließend startete das Barcamp mit zwei Zeitslots, in denen jeweils drei Sessions parallel liefen. 

Was die Schulen besonders bewegt hat:

  • Die Session-Themen spiegelten typische Herausforderungen im Schulalltag – und den Wunsch nach praxistauglichen Lösungen. Im Fokus standen u. a.:
  • KI-Tools als Arbeitserleichterung und lernförderlicher Einsatz (inkl. Fragen nach sinnvollen Einsatzszenarien)
  • Datenschutzkonformer KI-Einsatz im Unterricht: welche Möglichkeiten es gibt und welche Leitlinien helfen können
  • Sinnvoller Einsatz von Tablets in der Grundschule sowie die Frage nach geeigneten Lernsettings
  • Medienkunde/ Medienbildung in der Grundschule und wie Kollegien „mitgenommen“ werden können
  • Medienbildung: Pflicht? – Fortbildungsbedarfe und konkrete Unterstützungsformate für Lehrkräfte 

Sehr positives Feedback – und klare Wünsche fürs nächste Mal

Die Rückmeldungen zeigen: Das Format trifft einen Nerv. 98 Prozent der Befragten können sich vorstellen, an weiteren Netzwerktreffen teilzunehmen – entsprechend ist mindestens ein weiteres Vernetzungstreffen 2026 geplant. In den offenen Feedbacks wurde besonders häufig der Austausch auf lokaler Ebene, das Teilen von konkreten Praxisbeispielen (u. a. zu KI) und das Gefühl, „nicht allein“ zu sein, hervorgehoben. 

Gleichzeitig gab es hilfreiche Verbesserungsvorschläge, z. B. Themen vorab sammeln, das Barcamp früher ankündigen, mehr Zeit für Sessions/ Breakouts und sichtbarere Ergebnisse.