„Platte der Zukunft“: Smarte Ideen wirken weiter
Mit der Fachtagung am 14. Januar 2026 im Volkshaus Jena ist das Modellprojekt Smartes Quartier Jena-Lobeda seit letzter Woche offiziell abgeschlossen – und zugleich der Blick nach vorn gerichtet. Rund 50 Projektpartner aus Wohnungs- und Energiewirtschaft, Stadtverwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft zogen eine positive Bilanz zu einem prägenden Stadtentwicklungsprojekt für Jena.
Im Smarten Quartier Jena-Lobeda wurden über fünf Jahre neue Lösungen für den Wohnungsbestand erprobt: von energieeffizientem Wohnen über digitale Unterstützung im Alltag bis hin zu neuen Formen der Gesundheitsversorgung. Ziel war es, Technik alltagstauglich einzusetzen und konkrete Verbesserungen für die Menschen im Quartier zu erreichen.
Projektleiterin Mandy Steinbrück: „Das Smarte Quartier hat gezeigt, dass Innovation dann trägt, wenn sie im Sinne der Menschen gedacht ist und im Alltag funktioniert. Technik war hier kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um Lebensqualität, Sicherheit und Teilhabe konkret zu verbessern“.
Mit dem Projekt wurden mehrere Meilenstreine erreicht:
- Zukunftsfähige Lösungen für den Wohnungsbestand
- Energieeffiziente Gebäudetechnik & digitale Steuerung
- Neue Ansätze in der Gesundheitsversorgung, z. B. Telemedizin
- konkrete Verbesserungen für die Menschen
Die Fachtagung markierte den offiziellen Abschluss des Projekts. In Impulsvorträgen und einer Podiumsdiskussion wurde jedoch deutlich, dass die im Quartier gewonnenen Erkenntnisse weiter genutzt werden sollen. So gilt die im Projekt erprobte Telemedizin als übertragbares Modell. Aktuell laufen Planungen, vergleichbare Angebote auch im Saale-Holzland-Kreis umzusetzen.
Entwickelt und getragen wurde das Smarte Quartier von der Stadtwerke-Tochter jENERGIE. Im Bereich Gesundheit wird die jENRGIE unterstützt durch das Modellprojekt Smart City Jena.