Jena durch Deine Augen: Avatar begeistert auf der Smart Country Convention 2026

Lea, die Schülerin, Helga, die Rentnerin, Felix, dem Wissenschaftler und Dorothea, die Expertin: Auf der Smart Country Convention in Berlin machten wir die digitale Stadtentwicklung aus unterschiedlichen Perspektiven erlebbar. Unser erstmals präsentierter Avatar begeisterte das Messepublikum – und wurde zum Gesprächseinstieg für einen intensiven Austausch mit Kommunen, Politik und Unternehmen.

Wie verändert Digitalisierung unseren Alltag? Was bringt eine Smart City den Menschen, die in ihr leben? Auf der Smart Country Convention (SCCON) vom 13. bis 15. Oktober 2026 in Berlin gaben wir diesen Fragen ein Gesicht – genauer gesagt: gleich mehrere.

Im Mittelpunkt unseres Messeauftritts stand ein neues Exponat, das wir gemeinsam mit Jena Digital e. V. erstmals öffentlich präsentierten: ein Avatar, der in verschiedene Rollen schlüpft und unsere Smart-City-Projekte aus der Perspektive unterschiedlicher Menschen vorstellt. So wurde aus der Vorstellung digitaler Lösungen eine anschauliche Begegnung mit den Menschen, für die wir sie entwickeln.

Lea, Felix und Dorothea machen Smart City greifbar

Ob Lea als Schülerin, Felix als Wissenschaftler oder Dorothea als Expertin: Die verschiedenen Personas eröffnen jeweils einen eigenen Blick auf die digitale Stadt. Sie stellen unsere Projekte vor und helfen dabei, deren Nutzen aus unterschiedlichen Lebenssituationen heraus zu verstehen.

Das Konzept für den Avatar entwickelte ArtKonTor, die technische Umsetzung übernahm rooom. Gemeinsam mit Jena Digital e. V. entstand so ein Exponat, das die Kompetenzen und die Kreativität unseres Jenaer Netzwerks sichtbar macht.

Die Resonanz auf die Premiere war überwältigend. Der Avatar weckte Neugier, sorgte für große Begeisterung und brachte uns mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch. Gerade das machte ihn für uns zu einem besonderen Messehighlight: Er eröffnete einen direkten Zugang zu Themen, die sonst oft zunächst abstrakt wirken.

Großes Interesse an Jenas Erfahrungen

Viele Kommunen kamen auf der Messe gezielt auf uns zu, um mehr über unsere Projekte zu erfahren, konkrete Fragen zu stellen und sich Tipps für eigene Vorhaben zu holen. Wie lassen sich digitale Angebote niedrigschwellig gestalten? Was hat sich in der Praxis bewährt? Und welche Erfahrungen können andere Städte und Gemeinden für ihre Arbeit nutzen?

Gesprächsstoff boten unter anderem unser ProbierLaden, der Menschen kostenfrei und ohne Anmeldung bei digitalen Fragen unterstützt, und der Jena Digital Innovation Hub (JEDI), der Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und engagierte Menschen zusammenbringt. Auch das digitale 3D-Stadtmodell und die erweiterten digitalen Bezahlmöglichkeiten der Jenaer Bürgerdienste zeigten, wie vielfältig Digitalisierung vor Ort wirken kann.

Für die Stadt Jena war die SCCON eine wertvolle Gelegenheit, diese Erfahrungen einem breiten Fachpublikum vorzustellen, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Partnerschaften zu vertiefen. Zugleich nahmen wir Anregungen mit, die unsere eigene Arbeit bereichern.

Gemeinsam am Stand, gemeinsam in der Entwicklung

Unser Auftritt war Teil des Thüringer Gemeinschaftsstands. Zusammen mit Partnern aus dem Freistaat zeigten wir, was durch die Zusammenarbeit von Kommunen, Land und Unternehmen entstehen kann. Auch die Stadt Mühlhausen brachte ihre Erfahrungen und Ansätze ein.

Direkt neben uns präsentierte Data In Motion die neue Version der urbanen Datenplattform. Sie wurde ausgehend von der bisherigen Variante gemeinsam weiterentwickelt. Damit wurde am Stand auch sichtbar, was hinter vielen digitalen Angeboten steckt: die kontinuierliche Arbeit an einer technischen Grundlage, auf der kommunale Anwendungen aufbauen können.

Vom Avatar als anschaulichem Zugang bis zur Datenplattform als technischer Basis zeigte der gemeinsame Messeauftritt unterschiedliche Seiten der digitalen Stadtentwicklung und wie eng sie miteinander verbunden sind.

Heute begeistern, langfristig Wirkung sichern

Neben der Präsentation unserer Projekte stand eine zentrale Zukunftsfrage im Fokus: Wie können erfolgreiche Angebote über die aktuelle Förderung hinaus bestehen und weiterentwickelt werden? Für Jena endet die Förderphase im Bundesprogramm Modellprojekte Smart Cities im August 2027.

Der Besuch von Thüringens Digitalminister Steffen Schütz und Staatssekretärin Milen Starke am Mittwoch bot Gelegenheit, darüber persönlich ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt standen die Erfahrungen aus Jena und die Perspektiven für eine langfristige Nutzung der entstandenen Lösungen, Strukturen und Partnerschaften.

Für uns ist dieser Austausch entscheidend. Was wir gemeinsam mit unseren Partnern aufgebaut haben, soll den Menschen dauerhaft zugutekommen. Die SCCON bot dafür einen wichtigen Rahmen: Hier konnten wir kommunale Praxis, politische Perspektiven und mögliche nächste Schritte zusammenbringen.

Vertreten wurde unser Team durch Gesamtprojektleiterin Dorothea Prell, die Teilprojektleitungen Heike Stötzner, Stefanie Teichmann, Stefan Schwarz und Domenique Dölz sowie Urban Data Coach Björn Walther.

Mit neuen Kontakten und frischen Impulsen zurück nach Jena

Die drei Messetage haben gezeigt, wie groß das Interesse an den Jenaer Projekten ist – und wie viel Potenzial im Austausch über Stadt- und Landesgrenzen hinweg liegt. Unser Avatar hat dabei auf besonders anschauliche Weise vermittelt, worum es uns geht: Digitalisierung aus Sicht der Menschen zu gestalten.

Wir nehmen aus Berlin die Begeisterung für unser neues Exponat, wertvolle Kontakte und konkrete Impulse für die weitere Zusammenarbeit mit. Für Jena war die SCCON damit eine starke Bühne und ein wichtiger Treffpunkt, um gemeinsam die nächsten Schritte in Richtung digitale Zukunft zu gehen.

Gemeinsam für ein digitales Thüringen: Smart City Jena auf der SCCON 2026

Wie gelingt Digitalisierung, von der die Menschen vor Ort wirklich profitieren? Und wie können Städte und Land gemeinsam dafür sorgen, dass erfolgreiche Projekte auch langfristig bestehen bleiben? Mit diesen Fragen war das Smart-City-Team der Stadt Jena vom 13. bis 15. Oktober 2026 auf der Smart Country Convention (SCCON) in Berlin vertreten. Gemeinsam mit Partnern aus Thüringen präsentierte Jena konkrete Lösungen für die digitale Stadtentwicklung und nutzte die Veranstaltung für wichtige Gespräche über deren Zukunft.

Drei Tage lang trafen sich auf der Smart Country Convention Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft, um über die digitale Zukunft von Städten, Regionen und öffentlichen Verwaltungen zu sprechen.

Thüringen war mit einem gemeinsamen Messeauftritt vertreten, an dem sich auch das Smart City Projekt Jena und Jena Digital beteiligten. Zusammen mit dem Thüringer Ministerium für Digitales und Infrastruktur (TMDI), rooom und weiteren Partnern zeigten sie, wie digitale Innovationen im Freistaat gemeinsam vorangebracht werden. Auch die Stadt Mühlhausen stellte als weitere Thüringer Kommune ihre Erfahrungen und Ansätze vor.

Der gemeinsame Auftritt war dabei mehr als eine Präsentation einzelner Projekte. Er machte sichtbar, wie eng die Stadt Jena und das Land Thüringen bei der Digitalisierung zusammenarbeiten und wie wichtig dieser Austausch ist, damit aus guten Ideen langfristig nutzbare Lösungen entstehen.

Jena zeigt, was bereits funktioniert

Am gemeinsamen Stand stellte das Smart-City-Team verschiedene Projekte vor, die in den vergangenen Jahren in Jena entstanden sind. Dazu gehörten der ProbierLaden, der Menschen kostenfrei und ohne Anmeldung bei digitalen Fragen unterstützt, und der Jena Digital Innovation Hub (JEDI), der Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und engagierte Menschen zusammenbringt.

Auch das digitale 3D-Stadtmodell und die erweiterten digitalen Bezahlmöglichkeiten der Jenaer Bürgerdienste zeigten, wie vielseitig kommunale Digitalisierung sein kann. Während das Stadtmodell beispielsweise neue Möglichkeiten für die Stadtplanung und die anschauliche Darstellung von Entwicklungen eröffnet, erleichtern digitale Verwaltungsangebote den Menschen ganz unmittelbar den Alltag.

Ein weiteres Exponat war ein neuer KI-Avatar, der das Smart City Projekt Jena auf interaktive Weise vorstellt. Er wurde im Rahmen des Messeauftritts präsentiert und bot einen zusätzlichen Einblick in die Möglichkeiten Künstlicher Intelligenz bei der Vermittlung kommunaler Projekte.

Vertreten wurde das Jenaer Smart-City-Team durch Gesamtprojektleiterin Dorothea Prell sowie die beiden Teilprojektleiter Heike Stötzner und Domenique Dölz und Projektmanagerin Vanessa Huber.

Gemeinsam weiterdenken: Gespräche über die Zukunft der Smart City Projekte

Ein besonderer Schwerpunkt der Messe lag auf dem Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Thüringer Landesregierung. Am Mittwoch besuchten Thüringens Minister für Digitales und Infrastruktur, Steffen Schütz, und Staatssekretärin Milen Starke den gemeinsamen Stand und kamen mit dem Jenaer Team ins Gespräch.

Dabei ging es insbesondere um die Frage, wie die Erfahrungen und Ergebnisse aus dem Jenaer Smart City Projekt langfristig genutzt und weiterentwickelt werden können. Denn die aktuelle Förderphase des bundesweiten Programms Modellprojekte Smart Cities endet für Jena im August 2027.

In den vergangenen Jahren sind zahlreiche Angebote, Strukturen und Partnerschaften entstanden. Nun gilt es, gemeinsam Perspektiven zu entwickeln, wie erfolgreiche Ansätze auch über die Förderung hinaus Wirkung entfalten können.

Die Gespräche in Berlin knüpften an die bereits bestehende enge und konstruktive Zusammenarbeit zwischen der Stadt Jena und dem Freistaat Thüringen an. Sie zeigten zugleich, wie wichtig es ist, kommunale Praxiserfahrungen und landesweite Digitalisierungsstrategien miteinander zu verbinden.

„Wir haben in Jena in den vergangenen Jahren gemeinsam mit vielen Partnern unglaublich viel auf den Weg gebracht. Jetzt geht es darum, wie wir diese Erfahrungen und erfolgreichen Angebote langfristig nutzen und natürlich verstetigen können. Dafür ist die enge Zusammenarbeit mit dem Land Thüringen besonders wichtig. Wir erleben hier einen sehr offenen und konstruktiven Austausch und das gemeinsame Interesse, Digitalisierung nicht nur anzustoßen, sondern dauerhaft etwas zu bewegen. Dass wir auf der SCCON gemeinsam auftreten und über die nächsten Schritte sprechen, ist deshalb für uns ein wichtiges Signal“, so Dorothea Prell.

Auch Renate Mitterhuber, Leiterin des Referats „Smarte Städte und Regionen“ im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, war auf der SCCON vertreten. Das Bundesministerium fördert das Jenaer Smart City Projekt im Rahmen des Programms Modellprojekte Smart Cities.

Von Jena lernen, gemeinsam in Thüringen profitieren

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Mann und Frau lachen in die Kamera, in der Mitte steht ein Avatar.

Domenique Dölz (links) und Dorothea Prell (rechts) vom Smart-City-Team Jena mit dem neuen KI-Avatar auf der Smart Country Convention 2026 in Berlin

Für das Jenaer Team war die SCCON auch eine Gelegenheit, über die eigenen Stadtgrenzen hinauszuschauen. Denn viele Kommunen stehen vor ähnlichen Fragen: Wie können digitale Angebote dauerhaft betrieben werden? Wie gelingt es, möglichst viele Menschen mitzunehmen? Und wie lassen sich erfolgreiche Lösungen so entwickeln, dass auch andere Städte und Gemeinden davon profitieren?

Gerade darin liegt eine große Chance der Zusammenarbeit zwischen den Kommunen und dem Land Thüringen. Erfahrungen aus der Praxis können weitergegeben, bestehende Netzwerke gestärkt und Lösungen gemeinsam weiterentwickelt werden.

Die drei Messetage in Berlin haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig dieser Austausch ist. Jena bringt dabei nicht nur eigene Erfahrungen und Projekte ein, sondern nimmt auch neue Anregungen und Kontakte für die weitere Arbeit mit.

Denn eine digitale Zukunft entsteht nicht allein durch neue Technologien. Sie braucht Menschen, die gemeinsam an Lösungen arbeiten, Verwaltungen, die voneinander lernen, und Partner, die auch langfristig Verantwortung übernehmen.

Genau dafür steht die Zusammenarbeit zwischen Smart City Jena und dem Land Thüringen: Digitalisierung gemeinsam gestalten, damit sie vor Ort etwas bewegt.