Telemedizinraum in Jena-Lobeda für Telemedizinpreis 2026 nominiert
Die Stadt Jena freut sich über die bundesweite Anerkennung ihres innovativen Telemedizinprojekts im Smarten Quartier Jena-Lobeda. Beim Wettbewerb um den Telemedizinpreis 2026 der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin e.V. erreichte der Telemedizinraum einen starken 5. Platz unter insgesamt sieben nominierten Projekten aus ganz Deutschland.
Der Telemedizinraum steht beispielhaft für moderne und bürgernahe Gesundheitsversorgung. Ziel des Projekts ist es, medizinische Angebote direkt in die Quartiere zu bringen und damit insbesondere niedrigschwellige Zugänge zur Versorgung zu schaffen. Gleichzeitig trägt das Konzept dazu bei, bestehende Strukturen im Gesundheitswesen spürbar zu entlasten.
„Die Platzierung zeigt, dass Jena mit seinem Ansatz bundesweit wahrgenommen wird und wichtige Antworten auf aktuelle Herausforderungen im Gesundheitswesen liefert“, erklärt die Stadtverwaltung. Besonders die Verbindung aus digitaler Innovation, praktischer Alltagstauglichkeit und sozialer Teilhabe habe die Jury überzeugt.
Mit der Nominierung zählt der Telemedizinraum in Jena-Lobeda zu den sichtbarsten Telemedizinprojekten Deutschlands. Zugleich unterstreicht die Auszeichnung das Potenzial des Modells für andere Regionen. Bereits heute arbeitet die Stadt gemeinsam mit ihren Partnern an der Übertragung des Konzepts auf weitere Standorte, unter anderem in Crossen an der Elster.
Die Stadt Jena versteht die Anerkennung als Bestätigung und Ansporn zugleich: Telemedizin soll künftig noch stärker dort verfügbar sein, wo sie gebraucht wird – wohnortnah, unkompliziert und zukunftsorientiert.